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Bürger helfen Bürgern - Fahrdienst im Kesseltal

gegründet 29.09.2009
gegründet 29.09.2009

 

Träger des Kesseltaler Bürgerservices sind ab 01.07.2018:

  • Marktgemeinde Bissingen
  • Evang.-Luth. Kirchengemeinde Unterringingen
  • Evang.-Luth. Kirchengemeinde Oppertshofen
  • Katholische Kirchenstiftungen in der Pfarreiengemeinschaft Bissingen
  • Caritasverband für den Landkreis Dillingen a.d. Donau
Caritas
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2009 - 2019 - 10 Jahre KeBs

Das zehnjährige Bestehen des Kesseltaler Bürgerservice wurde im Gasthaus Krone in Bissingen gefeiert. Gedankt wurde dabei den aktuell 33 Ehrenamtlichen, die den Fahrdienst und den Telefondienst übernehmen, aber auch den Trägern und vor allen Dingen KeBs-Koordinatorin Luise Schmid (dritte von links). Abgebildet sind von links: Pater George Vadakkinezhath (Pfarreiengemeinschaft Bissingen), Pfarrer Martin Rehner (Evangelische Kirchengemeinde Unterringingen), Gemeinderätin Luise Schmid, Sr. Antonia Stegmiller (Caritasverband Dillingen), Bürgermeister Michael Holzinger, Ulrich Keuch (Caritas-Sicherheitsbeauftragter), Dritter Bürgermeister Anton Schmid und Zweiter Bürgermeister Stephan Herreiner.

 

Foto: Helmut Herreiner

 

Zehn Jahre Engagement für die Mitbürger

 

Kesseltaler Bürgerservice wurde 2009 ins Leben gerufen – Vorbild auch für andere Kommunen

 

Bissingen (HER). Seit zehn Jahren gibt es den Kesseltaler Bürgerservice in der Marktgemeinde Bissingen, und in dieser Zeit hat er sich zu einer großen Erfolgsgeschichte entwickelt. „Es wäre vieles schwieriger für unsere älteren Mitbürger, wenn es Sie nicht gäbe und wenn Sie nicht Zeit für Ihre Mitmenschen einbringen würden!“ Mit diesen Worten begrüßte Zweiter Bürgermeister Stephan Herreiner die im KeBs ehrenamtlich Tätigen, die sich als Koordinatoren, als Telefondienst und als Fahrerinnen und Fahrer das ganze Jahr über zur Verfügung stellen, zum Erfahrungsaustausch im Gasthaus Krone in Bissingen.

Ihre Glückwünsche für das zehnjährige Bestehen der ehrenamtlichen Organisation drückte die Zweite Vorsitzende des Caritas-Verbandes Dillingen, Sr. Antonia Stegmiller in dem zeitlos gültigen Zitat von Erich Kästner aus: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Neben den Helferinnen und Helfern galt der Dank von Pfarrer Martin Rehner und Pater George Vadakkinezhath vor allen Dingen auch der politischen Gemeinde Bisisngen und hier besonders Bürgermeister Michael Holzinger, der das Ganze vor zehn Jahren mit begründet hatte.

 

Nachdem der Bürgerservice von Beginn an von den beiden evangelischen Kirchengemeinden Unterringingen und Brachstadt-Oppertshofen und dem Caritasverband Dillingen und seit dem vergangenen Jahr auch von der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Bissingen aktiv unterstützt wird, sei dies im Kesseltal auch ein bedeutendes Zeichen der Ökumene.

Der Sicherheitsbeauftragte des Caritasverbandes Dillingen, Ulrich Keuch, informierte über einige sicherheitsrelevante Themen im Zusammenhang mit der ehrenamtliche KeBs-Initiative, nachdem die Fahrerinnen und Fahrer ja nicht nur ihre Zeit, sondern auch ihre eigenen Fahrzeuge gegen einen geringen Unkostenbeitrag ihrer Kunden zur Verfügung stellen.

Im Anschluss daran blickte KeBs-Koordinatorin Luise Schmid auf die zehn Jahre des Bestehens zurück. Auf Anregung des politischen Stammtisches des Freien Wähler in Unterbissingen habe man die Möglichkeit eines Fahrdienstes für die älteren Mitbürger in den vielen Orten im Kesseltal, die selbst nicht mehr mobil sind, schon länger eruiert und ein Vorbild in der Nachbargemeinde Tapfheim gefunden. So fanden sich zur Vertragsunterzeichnung am 29. September 2009 unter der Federführung der Marktgemeinde Bissingen vier Träger zusammen, deren Zahl durch den Einstieg der Pfarreiengemeinschaft Bissingen im Vorjahr nun auf fünf angewachsen ist. Ziel war es, die Lebensqualität der Senioren zu erhalten. War der Ansturm in den ersten beiden Jahren nicht groß, entwickelte sich der Bürgerservice seither zu einer gewaltigen Erfolgsgeschichte, was auch die von Anton Oberfrank erstellte Excel-Dokumentation anschaulich belegte.

 

18 Freiwillige im unteren Kesseltal und 15 Freiwillige im oberen Kesseltal führten im Vorjahr insgesamt 348 Fahrten durch und legten dabei stolze 6529 Kilometer zurück. Und im Jahr 2019 werden diese Zahlen mit Sicherheit noch einmal deutlich übertroffen, bilanzierte Lusie Schmid, die die Leistung der Ehrenamtlichen heraushob:

„Ihr seid die tragenden Säulen dieser Einrichtung!“

Gleichzeitig galt ihr Dank aber auch Bürgermeister Michael Holzinger für die Gründung und die aktive Begleitung von KeBs, Brigitte Braun für die logistische Unterstützung im Rathaus sowie Margarete Oßwald und Helmut Herreiner für die Pflege der Homepage und die Pressearbeit. Großen Beifall gab es, als Michael Holzinger ein Resumee der KeBs-Initiative zog und alle Beteiligten an diesem Hilfsangebot für Mitbürger würdigte, das sich inzwischen im Übrigen auch zum Vorbild für eine ganze Reihe von Kommunen entwickelt hat.

Der gesellige Austausch aller Ehrenamtlichen wurde anschließend in den Tischgesprächen gepflegt. Siegfried Angemeer, seit vielen Jahren bei KeBs dabei, fasste es wie folgt zusammen: „Man erlebt einfach viele nette Geschichten!“

 

 

 

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Fahrdienste im Jahre 2018
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Pressebericht 2018: Ein Erfolgsmodell aus dem Kesseltal